Kautionsflat gibt Ratschläge und Hinweise Mietkaution für Wohnungen

Grundätzlich gilt: Die Mietkaution dient zur Absicherung des Vermieters für Fälle, in denen der Mieter den vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen und beispielsweise die Miete nicht bezahlen kann oder nach Auszug aus der Wohnung Beschädigungen festgestellt werden, die laut Wohnungsübergabeprotokoll beim Einzug nicht bestanden.



Kautionsflat gibt Ratschläge und Hinweise Konto für die Mietkaution

Der Mieter muss die Kaution nur dann bezahlen, wenn diese ausdrücklich im Mietvertrag vereinbart worden ist. Die Höhe darf drei Monatsmieten nicht übersteigen und in bis zu drei Raten bezahlt werden. Der Vermieter muss die Mietkaution getrennt von seinem eigenen oder anderen Vermögen bei Bank oder Sparkasse anlegen und verzinsen. Die Zinsen werden dem Kautionskonto zugerechnet und erhöhen den Betrag der Kaution. Somit stünden beim reibungslosen Auszug aus der Wohnung mit einer einwandfrei hinterlassenen Wohnung die Mietkaution inklusive Zinsen und Zinseszinsen für den Mieter zur Verfägung. Der Mieter ist nach Auszug verpflichtet, dem Vermieter eine angemessene Zeit für die Überprüfung der Wohnung zu gewähren, damit dieser etwaige Ansprüche prüfen kann. Dieser Zeitraum begrenzt sich im Normalfall theoretisch auf 30 bis 60 Tage, dauert in der Regel aber bis zu sechs Monate.



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